BiographieBiographie

Dichter und Dramatiker aus Granada (1898-1936), man zählt ihn zur Generation 27 und sieht ihn als einen der besten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts in Spanien an.

Er wurde in Fuente Vaqueros geboren und begann seine literarische Karriere in Granada mit seinem ersten Buch
Impresiones y Paisajes (1918). Nach der Veröffentlichung zog er nach Madrid, um dort sein Studium der Rechts- und Geisteswissenschaften fortzusetzen. Hier nahm er auch am Studentischen Widerstand teil (1919- 1928), und schloss Freundschaften mit dem Maler Salvador Dalí, dem Cineasten Luis BuÑuel und dem Dichter Rafael Alberti. Während er folgenden Jahre arbeitet er mit dem Dichter Juan Ramón Jiménez, dem Musiker Manuel de Falla oder Mitgliedern der SAI (Gesellschaft der iberischen Künstler) zusammen.

Gleichzeitig begann er mit den ersten, vom spanischen Volkstum beinflussten Zeichnungen, die ein wenig später in die surrealistische Ästhetik schlagen sollten, so wie dies auch in seinem literarischen Werk geschah. ER illustrierte Zeitschriften wie
L’Amic de les Arts, Litoral oder Revista de Occidente. 1928 arbeitete er intensiv in der granadischen Zeitschrift Gallo mit Dalí zusammen.

Während der 30er Jahre bereiste Spanien als Direktor der klassischen Theatergruppe
La Barraca (1932- 1936), bemüht um eine Verbindung von klassischem Theater, Avantgarde und Volkstümlichem. Auch entwickelte er sich zum Interpreten und Komponist von Liedern.

Aus seinen Theaterstücken stechen hervor Yerma, La casa de Bernarda Alba  und Bodas de sangre. Von seinen Gedichten sind in die Literaturgeschichte eingegangen El romancero gitano, Poeta en Nueva York und Llanto por Ignacio Sánchez Mejías.

 

 

 

Werke

Der Nachlass Lorcas setzt sich aus zahlreichen poetischen und dramaturgischen Werken zusammen.

Seine Literatur vereint die volkstümlichen und traditionellen Wurzeln seiner Heimat Andalusien ( wie Volkslieder, Bänkelgesänge und Kinderlieder) mit den epochentypischen Neuheiten der Avantgarde (Symbole, die eine irrationelle Traumwelt vermitteln).

Lyrik und Drama nähren sich mit Themen wie Natur, Liebe und Tod, um die persönliche Vision, die Lorca vom Leben hatte zu übermitteln.

 

Anzahl Werke: 17 ,

Amor de Don Perlimplín con Belisa en su jardín (1931) (Theater)

Bodas de sangre (1933) (Theater)

Canciones (1921 - 1924) (Poesie)

Diván del Tamarit (1936) (Poesie)

Doña Rosita la soltera o el lenguaje de las flores (1935) (Theater)

El maleficio de la mariposa (1920) (Theater)

La casa de Bernarda Alba (1936) (Theater)

La zapatera prodigiosa (1930) (Theater)

Libro de Poemas (1921) (Poesie)

Llanto por Ignacio Sánchez Mejías (1935) (Poesi

 

Mariana Pineda (1927) (Theater)

Poema del cante jondo (1921) (Poesie)

Poeta en Nueva York (1929 - 1930) (Poesie)

Romancero gitano (1924 - 1927) (Poesie)

Seis poemas gallegos (1935) (Poesie)

Yerma (1934) (Theater)

Centro Cultural Medina Elvira (Theater)